Die Radball Weltmeister
Wissenswertes:
Es wird jedes Jahr ein Weltmeister gekürt. Die Weltmeisterschaft findet turnusgemäß immer im November statt. Viele Jahre ging der Titel an die Gebrüder Pospisil aus der ehemaligen Tschechoslowakei.
Die Brüder Jan (* 25. April 1945) und Jindrich Pospisil (* 23. März 1942) wurden 20 mal Weltmeister im Radball. Somit wurden die Brüder schon zu Lebzeiten Radsportlegenden und bekamen für diese Leistung einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. 1990 zogen sie sich aus dem Aktiven Sport zurück.
Weltmeister
Brudermannschaften im Radball:
Heinz-Dieter Kuhlmann hat sich einige Gedanken zum Radball gemacht.
Hier mit etwas Augenzwinkern sein Bericht...

 
Über viele Jahrzehnte ist zu beobachten, dass speziell im Hallenradsport Bruder- oder Geschwistermannschaften herausragende Erfolge feiern. Weder beim Rudern, Kanu, Synchronspringen, Bahnradsport, Segeln, Tennis, Badminton oder Beach-Volleyball ist so eine Häufung von erfolgreichen Brudermannschaften zu beobachten wie beim Radball. Wenn man die Statistik der 60 Weltmeisterschaften nach dem 2. Weltkrieg betrachtet, so sind von diesen 60 Titelträgern 37 an Brudermannschaften gegangen, in Deutschland beispielsweise an die Gebr. Pensel (Kulmbach) 2 x, an Gebr. Buchholz (Lauterbach) 5 x, an Gebr. Steinmeier (Lieme) 3 x, an Gebr. King (Lauterbach) 3 x, an Gebr. Lomuscio (Gärtringen) 2 x und an die zur Zeit amtierenden Gebr. Pfaffenberger (Sangerhausen) 1 x. Wenn man also diese Statistik logisch verfolgt, muß noch wenigstens ein Titel für die Pfaffenberger- Zwillinge folgen.
 
International sieht es ähnlich aus, denn die 20-fachen Weltmeister Gebr. Pospisil (Brünn) sind hierfür das beste Beispiel. In Tschechien hatte Miroslav Berger mit seinem Bruder auf der Jun.EM 1975 seine Karriere auch begonnen und momentan spielen die Gebr. Hradecky (Liberec). Die Eidgenossen hatten erfolgreiche Bruderpaare mit den Ex-Weltmeistern Gebr. Oberhänsli (St. Gallen), dazu die Gebr. Foi (Chur), Gebr. Tschopp (Schlieren) oder jetzt aktuell Gebr. Waldispühl (Sirnach) und im Juniorenbereich kürzlich die Gebr. Oberhänsli (Mosnang). Belgien konnte auf die ehemaligen WM-Teilnehmer Gebr. Bondue und Gebr. Geldof (beide Gent) bauen, Frankreich hatte schon vor dem 2. Weltkrieg die WM- Medaillengewinner Gebr. Weichert und vor gut 10 Jahren die Robertauer Gebr. Meyer. Österreich hatte die Gebr. Wondra und Gebr. Pischl (beide Wien) und Gebr. Schlachtner (St. Pölten) und selbst die ehemalige DDR hatte Spitzenteams mit Gebr. Stoltze (Erfurt) und Gebr. Gerdes (Zscherben).
 
Zur deutschen nationalen Spitze zählten Gebr. Strohschänk (Wolfsburg), Gebr. Wille (Münster), Gebr. Fochler (Esslingen), Gebr. Latzel (Hameln), Gebr. Stiefele (Waldrems) oder etwas dahinter Gebr. Schön (Gau-Algesheim), Gebr. Leicht (Krofdorf),
Gebr. Rowold (Gifhorn), Gebr. Winter (Waldrems), Gebr. Schelkmann (Methler), Gebr. Häuser (Krofdorf), Gebr. Selent (Neubrandenburg), Gebr. Seyboldt (Esslingen), Gebr. Westphal (Oelde), Gebr. Brehm (Mettmann), Gebr. Drexel (Straubing), Gebr. Zschech (Wiednitz), Gebr. Horenburg (Hannover) oder Gebr. Brück (Hechtsheim). Zu früh aufgehört haben die Gebr. Riether (Ailingen), dafür sind heute die Gebr. Kriechbaum (Eberstadt) in aller Munde.
 
Und die Brudermannschaften werden weiter erfolgreich sein, denn es warten z.B. die Gebr. Mlady (Stein) und die Gebr. Frey (Waldrems). Dabei sind die Möglichkeiten überhaupt noch nicht ausgeschöpft, denn bei folgenden Familien sind Brudermannschaften möglich: Bläsi und Mannes (beide Oberesslingen), Schneider und Lubetz (Höchst/AUT), Loskot (Svitavka/CZ), Kopp (Obernfeld), Hormann (RKB Halle), Buck (RKB Bille Hamburg), Wagner (Krofdorf) oder Müller (Ginsheim).
 
Natürlich muß die Aufzählung dieser Brudermannschaften im Radball unvollständig sein, aber diese Vielzahl speziell im Radball zeigt deutlich, wir sind eine Familie.
Die beste Werbung für ehrgeizige Eltern:
„Laßt Eure Söhne Radball spielen !“
 
Quelle: Heinz-Dieter Kuhlmann, Hannover
Die Radballweltmeister ab 1930
 
JahrMannschaft
1930Berndt/Scheibe D
1931Schreiber/Blersch D
1932Schreiber/Blersch D
1933Schreiber/Blersch D
1934Schreiber/Blersch D
1935Schreiber/Blersch D
1936Köping/Blersch D
1937Schreiber/Blersch D
1938Köping/SchäfterD
1946Walter Osterwalder/Gabler CH
1947Walter Osterwalder/Engler CH
1948Sedlacek/Danes TCH
1949Gebs/Ottavio Zollet CH
1950Walter Osterwalder/Rudolf Breitenmoser CH
1951Walter Osterwalder/Rudolf BreitenmoserCH
1952Walter Osterwalder/Rudolf Breitenmoser CH
1953Walter Osterwalder/Rudolf Breitenmoser CH
1954Rudolf Breitenmoser/Flachsmann CH
1955Pensel/Pensel D
1956Walter Osterwalder/Rudolf Breitenmoser CH
1957Pensel/Pensel D
1958Martin/Gerhard Degenkolb D
1959Oskar und Karl Buchholz D
1960Erwin Oberhänsli/Oberhänsli CH
1961Oskar und Karl Buchholz D
1962Oskar und Karl Buchholz D
1963Oskar und Karl Buchholz D
1964Oskar und Karl BuchholzD
1965Jan und Jindrich Pospisil TCH
1966Martin/Dusin D
1967Wenzel/Bittendorf D
1968Jan und Jindrich Pospisil TCH
1969Jan und Jindrich PospisilTCH
1970Jan und Jindrich Pospisil TCH
1971Jan und Jindrich Pospisil TCH
1972Jan und Jindrich Pospisil TCH
1973Jan und Jindrich Pospisil TCH
1974Jan und Jindrich Pospisil TCH
1975Jan und Jindrich Pospisil TCH
1976Jan und Jindrich Pospisil TCH
1977Jan und Jindrich Pospisil TCH
1978Jan und Jindrich Pospisil TCH
1979Jan und Jindrich Pospisil TCH
1980Jan und Jindrich Pospisil TCH
1981Jan und Jindrich Pospisil TCH
1982Thomas und Andreas Steinmeier D
1983Thomas und Andreas SteinmeierD
1984Jan und Jindrich Pospisil TCH
1985Jan und Jindrich Pospisil TCH
1986Jan und Jindrich Pospisil TCH
1987Jan und Jindrich Pospisil TCH
1988Jan und Jindrich Pospisil TCH
1989Miroslav Berger/MiroslavKratochvil TCH
1990Thomas und Andreas SteinmeierD
1991Jürgen und Werner King D
1992Jürgen und Werner King D
1993Peter Kern/Marcel Bosshart CH
1994Jürgen und Werner King D
1995Peter Kern/Marcel Bosshart CH
1996Peter Kern/Marcel Bosshart CH
1997Peter Kern/Marcel Bosshart CH
1998Jörg Latzel/Karsten Hormann D
1999Christoph Hauri/Petr Jiricek CH
2000Michael Lomuscio/Sandro Lomuscio D
2001Michael Lomuscio/Sandro Lomuscio D
2002Jiricek/Loser CH
2003Berger/Hrdlicka CZE
2004Smid /Skotak CZE
2005Gebrüder Pfaffenberger D
2006Thomas Abel/Christian HeßD
2007Thomas Abel/Christian HeßD
2008Jiri Hrdlicka/Radim HasonCZE
2009Marcel Waldispühl/Peter JiricekCH
2010Uwe Berner/Matthias KönigD
2011       Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider          AUT
2012       Roman Schneider/Dominik Planzer             CH
2013       Patrick Schnetzer/Markus Bröll                   AUT
2014       Patrick Schnetzer/Markus Bröll                   AUT
2015       Patrick Schnetzer/Markus Bröll                   AUT
Radballer
Jan und Jindrich Pospisil
nahmen 1989 an einem Internationalen Radballturnier in Gifhorn teil. Sie errangen natürlich den 1. Platz.
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